Völklinger Senior*innen-Gruppe unterstützt Forschung zum Strukturwandel

Wie hat sich das Leben in Völklingen über die Jahrzehnte verändert? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt „Erfahrungen der Deindustrialisierung in einer transnationalen Grenzregion“ der Universität des Saarlandes (Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte) nach.

Mittendrin: Die Senior*innengruppe der quartiersbezogenen Senior*innenarbeit im Haus der Diakonie Völklingen.

Bereits im Jahr 2025 legte Frau Dr. Metzger den Grundstein für die Zusammenarbeit. Sie stellte das Projekt in der Gruppe vor und verteilte Fragebögen, um erste Einblicke in die persönlichen Erlebnisse der Völklinger Bürger*innen zu gewinnen. Das Ziel ist es, den tiefgreifenden Wandel der Stadt nicht nur in Zahlen, sondern durch echte Lebensgeschichten festzuhalten.

Ein wichtiger Meilenstein fand am 20. Januar statt: Engagierte Interviewpartner*innen aus der Senior*innengruppe leisteten ihren aktiven Beitrag zur Forschung. In persönlichen Gesprächen teilten sie ihre Erfahrungen und Erinnerungen an die Transformation ihrer Heimatstadt. Durch die Teilnahme an diesem Projekt tragen die Senior*innen entscheidend dazu bei, dass die Kultur- und Mediengeschichte unserer Region lebendig bleibt und für nachfolgende Generationen dokumentiert wird.