„Startbahn 25“ nach Brand vorrübergehend im „Haus Europa“ in Roden

Das Projekt Startbahn 25 begleitet junge Menschen in Saarlouis, die Leistungen des Jobcenters beziehen, auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit. Nachdem die Räumlichkeiten bei einem Brand Ende Juni maßgelblich zerstört wurden, hat das Projekt eine vorübergehende neue Bleibe gefunden:

Die Mitarbeitenden haben im BIWAQ-Projekt „Erfolq2“ im Haus Europa (Rodener Str. 56) Unterschlupf gefunden. Hier finden bereits seit Anfang Juli Beratung und Unterricht statt. Hier ist das Bewerbungscenter untergebracht und es werden Angebote im Bereich Hauswirtschaft angeboten.

„Im Vordergrund steht für uns, dass wir den Kontakt zu den Teilnehmenden aufrechterhalten und im guten Austausch sind, um Ziele zu erreichen“, erklärt Sebastian Schneider, zuständiger Bereichsleiter in der Abteilung Berufliche Integration. „Alle haben Verständnis, dass wir derzeit viel improvisieren. Aber wir signalisieren den Teilnehmenden jungen Menschen erfolgreich: Es geht weiter um Euch!“ Dafür wurden aktuell auch freizeitpädagogische Angebote ausgeweitet. Das schöne Wetter spielt dem glücklicherweise in die Hände.

Das Projekt mit 21 Mitarbeitenden betreut rund 130 Teilnehmende, die vom Jobcenter zugewiesen werden. Deren Mitarbeitende sind aktuell im Jobcenter selbst untergebracht. „Wir profitieren jetzt von der jahrelangen guten Zusammenarbeit und den vielen gewachsenen Kontakten und sind im sehr guten Austausch“, betont Johannes Schneider von 3B, Kooperationspartner der Diakonie Saar bei der Startbahn.

Wie es mit dem bisherigen Gebäude in der Ludwig-Karl-Balzer-Allee weitergeht, ist noch offen. Die Schäden wurden erfasst, die Aufräumarbeiten und Sicherungen am Haus laufen, aber es ist derzeit nicht betretbar. Diakonie Saar und Vermieter sind im Austausch. Die Träger sind optimistisch, dass in den nächsten Wochen eine langfristige Lösung für den umfassenden Betrieb der Startbahn gefunden wird.  

Die Startbahn25 ist eine Einrichtung in Trägergemeinschaft der Diakonisches Werk an der Saar gGmbH und der gemeinnützigen GmbH der 3B Begleiten, Bilden, Begegnen, sowie des Jobcenter Saarlouis und ist kofinanziert von der Europäischen Union und dem saarländischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit.