Im Gespräch standen armutsbezogene Themen im Fokus, bauliche wie finanzielle Herausforderungen der Arbeit in und mit den Tafeln sowie die Erfahrungen und die Leistungen der Ehrenamtlichen. In Illingen sind es mehr als 20 Ehrenamtliche, die wöchentlich überschüssige und noch verwertbare Lebensmittel und Spenden an unterstützungsbedürftige Menschen ausgeben. Im vergangene Jahr konnten mehr als 250 unterstützungsbedürftige Personen hier eine Hilfe an mehr als 45 Ausgabetagen bzgl. ihrer prekären Lebenslage erhalten.
Anne Fennel, die sozialwissenschaftliche Geschäftsführerin und Stefan Gebhardt, Abteilungsleiter Offene Soziale Arbeit der Diakonie Saar berichteten von den vielen positiven Erfahrungen an der Tafeldependance mit den Ehrenamtlichen, die bereits seit mehr als 16 Jahren die Arbeit unterstützen. „Ehrenamtliche sind oft erste Ansprechpartner*innen für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Sie schaffen ein Gefühl von Wertschätzung und Respekt.“ so Anne Fennel. Gemeinsam mit dem Beigeordneten der Gemeinde Illingen, Sebastian Biehler und Vertreter*innen der Gemeinde Illingen sowie Roland Best, Tafelverbund Rheinland-Pfalz/Saarland, welcher die Landeslogistik koordiniert, konnte die Ministerin einen guten Einblick in eine ländlich geprägte Tafelarbeit und die wichtige, gute Zusammenarbeit von Kirche, Gemeinde, Diakonie Saar und Tafelverbund Rheinland erhalten. „Das Ehrenamt ist häufig das Rückgrat der Lebensmitteltafeln. Es ermöglicht nicht nur die Verteilung von Lebensmitteln, sondern stärkt auch den sozialen Zusammenhalt und unterstützt nachhaltiges Handeln in der Gesellschaft“ so das Fazit von Stefan Gebhardt.
Ministerin Berg bedankte sich bei allen Beteiligten und besonders bei den vielen Ehrenamtlichen für Ihre engagierte Arbeit und wünschte allen ein gesegnetes Osterfest!


