Klangvolles Miteinander bei der Interkulturellen Woche in Neunkirchen

„Wie wir Gott nennen, ist nicht das Entscheidende. Entscheidend ist, wie wir miteinander das Leben gestalten. Gott will, dass wir leben und miteinander feiern“, sagte Uwe Schmidt, Pfarrer der Neunkircher Kirchengemeinde „evangelisch mittendrin“ zur Eröffnung der Veranstaltung.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 hatten die Migrationsdienste Neunkirchen der Diakonie Saar in die Christuskirche zu „Im Klang für ein buntes Miteinander“ eingeladen. Bei Live-Musik, Tanz und einem Bachata-Schnupperkurs kamen Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen zusammen.

„Wir sind dafür, wie das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche lautet. Und eben nicht dagegen“, betonte Stefan Gebhardt, Abteilungsleiter Offene Soziale Arbeit. „Wir setzen uns dafür ein, dass es eine offene, inklusive Gesellschaft gibt. Es geht durchaus darum, Unterschiede festzustellen. Aber das Gemeinsame wollen wir in den Mittelpunkt stellen und so positive Signale für ein Miteinander setzen!“  

Die bundesweite Interkulturelle Woche (IKW) findet seit 1975 immer Ende September statt. Sie wird unterstützt und mitgetragen von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Vereinen, Bildungsträger*innen, Migrant*innenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen. In über 760 Städten und Gemeinden finden rund 6.000 Veranstaltungen statt.