Kirchenkreis An der Saar unterstützt Dock22

Ins Dock 22 der Diakonie Saar in Neunkirchen können junge Menschen bis 25 Jahren kommen, die nach Orientierung suchen. Die Mitarbeitenden helfen bei der Wohnungs- und Ausbildungssuche, bei „Papierkram“ und begleiten auch zu Terminen bei Behörden.

Manuel Pauly-Ritter (Mitte) war begeistert von der Arbeit der Mitarbeitenden im Dock 22, Aleyna Gündogdu, Peter Woll und Christina Würtz (v.l.n.r.). Diakonie-Geschäftsführer Oliver Kremp-Mohr (2.v.r.) und stellv. Abteilungsleiterin Berufliche Integration, Jutta Kraß (r.) bedankten sich für die Spende.

Das Verwaltungsamt des Kirchenkreises An der Saar unterstützt jetzt die offene Anlaufstelle mit einer Spende. Amtsleiter Manuel Pauly-Ritter hat sich bei einem Besuch über die Arbeit informiert.

„Unser Ziel ist es, den jungen Menschen einen Ort zu bieten, wo sie gerne hinkommen, denn viele unserer Klienten erlebten bereits Ablehnung und Hoffnungslosigkeit“, erzählte Jutta Kraß, stellv. Abteilungsleitung Berufliche Integration. Mit dem offenen Treff, in dem werktags bis 13 Uhr ein kostenloses Frühstück angeboten wird, gelingt der Diakonie Saar dieser Ansatz. 100 junge Menschen werden aktuell von drei Mitarbeitenden in unterschiedlichem Umfang begleitet.

Täglich kommen rund 15 und nutzen das Frühstücksangebot, spielen eine Runde Billiard oder chillen auf dem Sofa. „Als erstes versuchen wir, eine Vertrauensbasis aufzubauen“, erklärt Mitarbeiter Peter Woll. „Erst dann werden die spezifischen Themen der Jugendlichen angegangen.“

Pauly-Ritter ist begeistert von der Arbeit, die sehr stark präventiven Ansatz hat, Menschen in Arbeit zu bringen. Und auch die Idee, die Spendengelder für erlebnispädagogische Tage zu nutzen, findet er toll. „Gerne unterstützt der Kirchenkreis diese wichtige Arbeit mit jungen Menschen, die es auch im Hilfesystem nicht immer einfach haben.“