Das Projekt richtete sich gezielt an ältere Senior*innen aus der Wohnanlage sowie der umliegenden Nachbarschaft, um die physische Mobilität zu stärken und gleichzeitig einen unkomplizierten Ort der Begegnung zu schaffen.
Zehn Wochen lang trainierten die Teilnehmende regelmäßig unter der professionellen Anleitung von der Sportwissenschaftlerin Madlen Kelkel an der frischen Luft. Damit das Projekt nachhaltig wirkt und die neu gewonnenen sportlichen Routinen nicht abreißen, gab es eine Besonderheit:
Nachhaltige Ausstattung: Alle genutzten Bewegungsmaterialien wurden den Teilnehmenden kostenlos zur Verfügung gestellt und ihnen zum Abschluss dauerhaft geschenkt.
Hilfe zur Selbsthilfe: Dank der gelernten Übungen und des eigenen Materials kann die eingespielte Gruppe die wöchentlichen Sporteinheiten im Garten nun vollkommen eigenständig weiterführen.
Nachhaltiger Erfolg für die Nachbarschaft:
Der größte Gewinn liegt jedoch im zwischenmenschlichen Bereich: Durch das gemeinsame Training im Garten haben sich Senior*innen aus dem Hochhaus und den umliegenden Straßen kennengelernt, die zuvor oft isoliert lebten. Aus den Sportpartner*innen ist eine lebendige Gemeinschaft entstanden. Schon jetzt besuchen sich die Teilnehmer*innen gegenseitig und treffen sich auch nachmittags oder abends auf einen gemeinsamen Austausch im Garten. Die soziale Teilhabe wurde so auf ganz natürlichem Weg gestärkt.
Das Projekt wurde vom Regionalverband Saarbrücken (im Rahmen der Projektförderung der Diakonie Saar) und durch Toto-Mittel des saarländischen Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit finanziert.



