Das feierte die Diakonie Saar am Freitag mit Kooperationspartnern und den Menschen vor Ort.
„Wir sind gut im Stadtteil vernetzt, kennen die Menschen und ihre Problemlagen“, erklärt Einrichtungsleiterin Christiane Poersch zur Eröffnung im Café des BürgerInnenZentrums. „Unser Ziel ist es aber, Menschen zu unterstützen und zu stärken, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. So sorgen wir dafür, dass sich die Lebensbedingungen in Brebach verbessern, individuell und für die Bevölkerung allgemein.“ Dazu gibt es die Anlaufstellen für Sozialberatung und Seniorenarbeit, aber täglich finden auch offene Angebote für spezielle Zielgruppen statt: Seniorenfrühstück im BürgerInnenZentrum, Baby Club oder Krabbeltreff im Kinderhaus, Hausaufgabenhilfe oder den offenen Jugendtreff „130“.
Den Gewinn der GWA für Brebach sieht auch Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger: „Seit 25 Jahren zeigt die Gemeinwesenarbeit Brebach, wie gelebte Nähe aussieht. Mit ihren vielfältigen Angeboten für alle Altersgruppen ist die Diakonie damit nicht nur ein unverzichtbarer Anker im Stadtteil, sondern auch ein verlässlicher Partner des Regionalverbandes, wenn es darum geht, Chancen zu stärken und die soziale Teilhabe zu fördern.“
Neben dem Regionalverband Saarbrücken wird die GWA auch von der Stadt Saarbrücken gefördert. Sozialdezernent Tobias Raab lobte das Engagement ebenfalls: „Gelebte Nachbarschaft, konkrete Unterstützung und direkte Teilhabe – das alles bietet das BürgerInnenZentrum Brebach seit einem Viertel Jahrhundert. Der Einsatz der Diakonie Saar stärkt unseren sozialen Zusammenhalt und trägt entscheidend dazu bei, dass Menschen in schwierigen Lebenslagen frühzeitig Hilfe finden. Für Saarbrücken ist dieses Engagement ein unverzichtbarer Baustein der Gemeinwesenarbeit.“ Und Bezirksbürgermeister Daniel Bollig macht seine Verbundenheit deutlich: „Es ist ein Ankommen wie in einer großen Familie.“
Das Jubiläum feierte die Diakonie Saar mit einem bunten Nachmittag in den Räumlichkeiten des BürgerInnenZentrums in der Saarbrücker Straße 62: Kreativangebote für Kinder, ein Trommelworkshop, eine „Zocker Area“ für Jugendliche und Feuer mit Stockbrot backen im Innenhof brachten neben gemütlichen Beisammensein bei herzhaften Speisen, Kuchen und Getränken alle Generationen zusammen.








